Biene am weißen Heliotrop

Viele Menschen kennen den Heliotrop, auch Vanilleblume genannt, nur mit lilafarbenen Blüten. Dabei duftet die weiße Form viel intensiver! Der süße Duft ist oft das Highlight in unserem Nasengarten, wo wir die Pflanze "Puddingblume" getauft haben.

Biene auf Dahlienblüte

Unsere einfach blühenden Dahlien werden ständig von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen umschwärmt. Man kann hier gut erkennen, dass die Biene ihr Pollen-Höschen schon prall gefüllt hat. Die weit verbreiteten gefüllten Dahlien sind hingegen für Insekten völlig uninteressant, denn sie haben weder Pollen noch Nektar zu bieten.

Waldkauz-Statue

Dieser Waldkauz wurde mit einer Motorsäge aus einem Baumstamm geschnitzt. Herr Kittlass, der Gründer von Finkens Garten, hat ihn vor vielen Jahren als Geschenk bekommen. Nun wohnt er auf einem Luxus-Platz in der neuen Trockenmauer am Wohnhaus.

Blüte des Eisenholz-Baumes

Der Name des Eisenholzbaumes (Parrotia persica) deutet auf sein sehr hartes Holz hin. Im Herbst hat er die buntesten Blätter in ganz Finkens Garten. Die hübschen Blüten hingegen werden oft übersehen, denn sie befinden meist oben in der Baumkrone.

Frauenmantel

Der Frauenmantel ist eine Heilpflanze, die bei verschiedenen Frauenleiden eingesetzt werden kann. Sein Blatt hat die Form eines ausgebreitetes Umhangs. Die besondere Oberflächenstruktur bewirkt, dass hier Tau- und Regentropfen als glitzernde Perlen liegen bleiben.

Glockenchili

Jede einzelne Frucht dieser Chilisorte hat die Form einer kleinen Glocke. Sie sind mittelscharf.

Gundermann

Ein essbares Wildkraut mit kräftigem Aroma und hübschen violetten Blüten.

Hornisse

Hornissen sind deutlich größer als die übrigen Wespenarten und rötlich gefärbt. Über die Giftigkeit ihrer Stiche kursieren wilde Gerüchte. In Wahrheit sind die Stiche nicht gefährlicher als bei Bienen oder Wespen. Hornissen interessieren sich im Gegensatz zu den anderen Wespen auch nicht für Pflaumenkuchen und Marmeladenbrote. Sie jagen Insekten und tragen so dazu bei unsere Gärten vor übermäßigem Schädlingsbefall zu schützen.

Hummel an Löwenmäulchen-Blüte

Diese Hummel muss sich ordentlich anstrengen, um die beiden Blütenhälften so auseinander zu stemmen, dass sie zum Nektar vordringen kann. Dabei wird sie ordentlich mit Blütenstaub eingepudert. Wenn sie dann die nächste Blüte öffnet wird etwas davon auf der Narbe haften bleiben. Ein genialer Mechanismus, der dafür sorgt, dass die Bestäubung zuverlässig funktioniert.

Duftende Wildrosen

Die verschiedenen Wildrosen-Arten blühen zwar nicht so ausdauernd wie ihre gezüchteten Verwandten, dafür hat die diese kleinblütige Form aber einen ganz bezaubernden Duft. Und die die winzigen Hagebutten, die sich nach der Blüte entwickeln, sind eine beliebte Vogelnahrung.

Nicandra-Fruchtstände

Die Nicandra wird auf deutsch auch auch Blaue Lampionblume oder Giftbeere genannt. Sie stammt aus den Anden Südamerikas und enthält giftige Alkaloide.

Hummel-Drohne auf Kardenblüte

An den langen Fühlern erkennt man, dass hier eine männliche Hummel sitzt. Die großen violetten Blütenstände der Wilden Karde (Dipsacus fullonum) sind besonders bei Hummeln sehr beliebt.

Krabbenspinne hat Schwebfliege erbeutet

Auf den ersten Blick scheint hier eine Schwebfliege auf der Lilienblüte zu sitzen. Erst bei genauerem Hinschauen zeigt sich die hervorragend getarnte Krabbenspinne, die die Fliege erbeutet hat und gerade beginnt sie zu verspeisen.

Krokus

Dieser unverzagte Krokus blüht tapfer in einer schmalen Ritze zwischen zwei Betonplatten. Wie er wohl hierher gekommen ist?

Chili

Die Chilisorte "Lila Luzie" hat wirklich interessante Früchte: Diese sind zuerst lila, färben sich dann weiß, gelb, orange und schließlich rot. Erst dann sind sie reif und haben ihre kräftige Schärfe entwickelt. Da die Pflanze gleichzeitig Früchte in verschiedenen Reifestadien trägt, ist sie herrlich bunt anzuschauen.

Märzenbecher

An den grünen Flecken am unteren Ende der Blütenblätter kann man erkennen, dass hier keine Schneeglöckchen blühen sondern Märzenbecher oder Frühlingsknotenblumen (Leucojum vernum). Es handelt sich um eine streng geschützte einheimische Art, die feuchte Böden braucht und gern in Auwäldern wächst.

Mimosen-Blüte

Die Blüten der Mimose sehen aus wie kleine zartviolette Pompoms. Aber noch viel spannender sind die grünen Blätter: Sie schließen sich, wen man sie berührt.

Monstranz-Bohne

Jeder Kern dieser Bohnensorte trägt auf weißem Grund eine dunkelbraune Zeichnung, die an eine Monstranz erinnert: Ein wertvolles Gefäß in dem in der katholischen Kirche bei bestimmten Anlässen eine geweihtes Brotstück den Gläubigen gezeigt wird (Lateinisch: monstrare = zeigen). Das Muster auf der Bohne wird als weiße Brotscheibe, Zeigegefäß und Heiligenschein gedeutet.

Moschusbock

Der Moschusbock ist eine unserer größten und schönten einheimischen Käferarten. Sein ganzer Körper glänzt metallisch violett, grün bis kupferfarben. Er ist selten und streng geschützt. Seine Larven entwickeln sich in totem Holz und brauchen dazu mehrere Jahre. Er kann deshalb nur dort überleben, wo nicht jeder tote Baum gleich weggeräumt wird. So wie bei uns in Finkens Garten!

Nachtkerze

Die Nachtkerze stammt ursprünglich aus den Steppen Nordamerikas und kommt bei uns schon seit langer Zeit verwildert vor. Die Blüten öffnen sich abends, denn sie werden hauptsächlich von Nachtfaltern bestäubt. Dabei dauert es nur wenige Minuten, bis sich eine Bütenknospe vollständig geöffnet hat. So schnell ist keine andere bei uns lebende Pflanze!

Pflaumen-Iris

Die Blätter und Blüten dieser Iris sind deutlich kleiner als bei anderen Sorten. Aber sie bezaubert mit einem herrlichen Duft nach reifen Pflaumen.

Quitten-Knospe

Die Blüten des Quittenbaumes sind größer als Birnen- oder Apfelblüten. Mit ihrer zartrosa Maserung ein wirklich hübscher Anblick!

Austreibender Bambus

Ende Mai bis Anfang Juni erscheinen am Boden die ersten Triebe des Riesenbambus. Dann ist im Klanggarten Vorsicht geboten: Ein unbedachter Tritt kann einen Trieb leicht zerstören. Deshalb wird der Bereich rund um den Bambus zu dieser Zeit abgesperrt. Wenn er ungestört wachsen kann, erreicht die Pflanze schon nach etwa 10 Wochen eine Höhe von 10 Metern!

Riesenbovist

Nur ganz selten finden wir in Finkens Garten Riesenboviste - die größte Speisepilze Deutschlands. Sie können größer werden als ein Fußball und sehen auch so aus, als ob jemand versehentlich einen weißen Ball ins Unterholz geschossen hätte. Wir lassen sie wachsen, denn zum Essen sind sie zu schade!

Schneckenbohne

So sieht eine Blütenknospe der Scheckenbohne aus, kurz bevor sich die Blüte öffnet. Was für ein passender Name!

Blühender Schnittlauch auf einem Schutzhütten-Dach

Bei uns blühen Kräuter nicht nur am Boden, sondern auch auf den Dächern.

Eine Wanze aus der Familie der Stachelwanzen

An dem dreieckigen Rückenschild kann man Wanzen von den Käfern unterscheiden. Die dünnen Haut-Flügel sind hier nicht vollständig von den harten Deckflügeln bedeckt. Was für ein hübsches grün-braunes Kerlchen. Aber bitte nicht ärgern, sonst stinkt er!

Ein Blütenblatt des Taschentuch-Baumes

Hier kann man gut erkennen, woher der Taschentuchbaum seinen Namen hat: die großen weißen Blütenblätter hängen fast wie Taschentücher an den Ästen. Blütezeit: April

Blühende Veilchen

Auf! Kinder zum Tanze, der Frühling bricht an. Es blühen zum Kranze die Veilchen heran.

Die Voodoo-Lilie (Typhonium venosum) blüht

Es ist Jahr für Jahr ein beeindruckendes Schauspiel, wenn sich aus der trocknen Knolle der Voodoo-Lilie eine bis zu 70 cm hohe gelb-braun-gefleckte Blüte bildet. Mit ihrem intensiven Misthaufen-Aroma lockt sie Fliegen an, von denen sie bestäubt wird.

Die Waldkäuze Waldefried und Walburga

Hier seht ihr Waldefried (links) und Walburga auf ihrem bevorzugten Schlafplatz, wo man sie fast jeden Tag beobachten konnte. Bei allen Eulenarten sind die Weibchen größer als die Männchen. Die Farbgebung ist bei den Waldkäuzen sehr variabel. Waldkäuze schlafen tags und jagen nachts - bevorzugt Mäuse.

Waldkauz Waldefried

Dieser hübsche hellgraue Kauz wohnte von 2016 bis 2018 in Finkens Garten und war in dieser Zeit regelmäßig auf seinem Lieblings-Schlafplatz oben im Schornstein auf dem großen Haus zu sehen.

Nachwuchs bei den Wanzen

Die Wanze schlüpft als sechsbeinige Mini-Wanze aus dem Ei, häutet sich noch etwa fünfmal und wird dabei dem erwachsenen Tier immer ähnlicher. Anders als bei Käfern oder Schmetterlingen gibt es hier kein Larven- oder Puppenstadium. Diese Wanzenkindern sind unterschiedlich alt, aber alle noch nicht erwachsen.

Weinbergschnecke

Die Weinbergschnecke ist kein Schädling im Garten. Sie frisst lieber verwelkte und moderige Blätter, als frisches Grünzeug. Da muss sie weniger kauen 🙂 Man sagt sogar, dass Weinbergschnecken Nackschnecken-Eier vertilgen!

Libelle

Die Augen der Libelle umfassen ihren gesamten Kopf. So kann sie in alle Richtungen gleichzeitig sehen. Mit ihrer imposanten Größe wirkt sie auf viele Menschen Angst einflößend. Sie ist aber für uns Menschen völlig harmlos!

Pilze

Die meisten Pilz-Fruchtkörper brauchen viel Feuchtigkeit zum Wachsen. Sie können nicht wie die grünen Pflanzen Sonnenlicht nutzen um daraus Energie zu gewinnen. Sie ernähren sich, ähnlich wie wir, von organischem Material, das sie abbauen und zersetzen.

Raupe des Nachtfalters "Brauner Bär"

Diese Raupe lebt normalerweise von den haarigen Blättern der Königskerze. Bei uns schmeckt ihr aber die Mohnbrötchenblume mindestens ebenso gut.

Kanari-Kresse

Diese Rankpflanze ist mit der Kapuzinerkresse verwandt und hat ihren Namen von den fransigen leuchtend gelben Blättern, die an winzige Kanarienvögel erinnern.

Distelfalter auf Dahlie

Gefüllte Dahlien sind für Insekten uninteressant, denn hier sind die pollen- und nektarproduzierenden Pflanzenorgane zu zusätzlichen Blütenblättern umgewandelt. Unsere ungefüllten Dahlien zeigen, dass es auch anders geht: Sie sind stets von Schmetterlingen, Hummeln und Bienen umschwärmt, die hier reichlich Nahrung finden.

Admiral Sommerflieder

Der Sommerflieder wird auch Schmetterlingsflieder genannt. Seine großen duftenden Blütendolden sind ein wahrer Schmetterlingsmagnet. Die Pflanze möchte jedes Jahr im Frühling kräftig zurück geschnitten werden, um in Form zu bleiben und üppig zu blühen.

Gelenkblume

Am Stängel jeder zartlilafarbenen Blüte sitzt ein Gelenk, das ähnliche Eigenschaften hat wie Knetgummi: Dreht man die Blüte in eine Richtung, so dreht sie sich nicht zurück. Die Blüten öffnen sich nacheinander von unten nach oben.

Heupferd auf Dahlie

Mit über 4 cm Körperlänge und noch deutlich längeren Flügeln haben die Weibchen des grünen Heupferdes eine beeindruckende Größe. Es gibt sie zwar noch relativ häufig, aber hier in der Stadt muss man doch ein wenig Glück haben um eine zu entdecken.

Duftgeranie

Duftgeranien haben wenige und kleine Blüten, denn sie investieren ihre Energie in die Ausbildung großer duftender Laubblätter. Doch wenn man nah genug heran geht präsentieren sich die zierlichen mehrfarbigen Blüten auch sehr hübsch.

Gurkenblüte

An der Gurke können die Kinder in unseren Führungen gut verstehen, dass Blüte und Frucht zusammen gehören. Wenn die gelbe Blüte bestäubt wird, kann sich aus dem Blütenstiel eine Gurke entwickeln.

Hennes

Diese wilde Strohblumenart aus Südeuropa haben wir "Hennes" getauft, denn sie riecht nach Ziegenbock. Die Schwebfliege scheint sich an dem Geruch nicht zu stören.

Baumscheibe

Beinwell

Der Name der Beinwell-Pflanze deutet auf seine Anwendung als Heilpflanze hin: "Bein" von Gebeine/Knochen und "well" von wallen/wachsen. Schon Hildegard von Bingen hat ihn als Heilmittel bei Knochenbrüchen empfohlen.