Vogelbeobachtungshütte

Welche Vögel bleiben auch im Winter bei uns in Köln? Welche kommen nur im Winter hierher?

In Finkens Garten werden Vögel im Winter an verschiedenen Stellen gefüttert.
Aus der Vogelbeobachtungshütte kannst Du sie beim Fressen beobachten, ohne zu stören.

Im Sommer ist die Vogelbeobachtungshütte geschlossen, dann finden die Vögel in der freien Natur genug zu fressen.

Vögel in Finkens Garten:

Hier zeigen wir euch die Vögel, die bei uns im Garten am häufigsten zu beobachten sind.
Die wunderschönen Fotos hat uns Anne-Marie Kölbach zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Mehr tolle Bilder von ihr gibt es auf ihrer Homepage.

Singdrossel

Die Singdrossel ist in allen Parks und größeren Gärten zu finden. Der Gesang besteht aus sehr unterschiedlichen kurzen Flöten-Motiven, die immer mehrfach hintereinander erklingen. Die Singdrossel ist etwa so groß wie die Amsel, mit der sie nah verwandt ist.

Zaunkönig

Der Zaunkönig lebt meist in Bodennähe und huscht wie eine Maus in enge Spalten und Fugen. Man erkennt ihn an seiner kugeligen Gestalt mit hoch aufgestelltem Schwanz. Obwohl er sehr klein ist, hat er einen laut schmetternden Gesang.

Schwanzmeise

Die Schwanzmeise ist deutlich kleiner und zierlicher als die Blaumeise und an ihrem langen Schwanz zu erkennen. Sie brütet nicht wie andere Meisen in Höhlen, sondern fertigt sich ein geschlossenes, kugelförmiges Nest aus Moos und Flechten.

Rotkehlchen

Das Rotkehlchen ist als häufiger und wenig scheuer Vogel ist in allen Gärten und Parks zu finden. Es leistet uns gerne Gesellschaft bei der Gartenarbeit und freut sich über ausgegrabene Würmer und aufgescheuchte Insekten. Seinen Gesang trägt es häufig in der Dämmerung vor.

Amsel

Die Amsel war früher ein scheuer Waldbewohner. Heute lebt sie sogar mitten in der Großstadt. Die Männchen haben schwarze Federn, die Weibchen sind braun. Der flötende Amselgesang ist abwechslungsreich. Manchmal werden Geräusche aus der Umgebung eingebaut.

Blaumeise

Die Blaumeise ist ein sehr anpassungsfähiger Höhlenbrüter. Sie baut ihr Nest gerne in Nistkästen und frisst große Mengen von Insekten, die wir im Garten häufig als Schädlinge ansehen.

Buchfink

Der Buchfink hat sich an Störungen gewöhnt und brütet auch da, wo viele Menschen sind. Die weiblichen Buchfinken sind unauffällig braungrau gefärbt. Den Gesang des Buchfinken ist leicht wieder zu erkennen: Er singt eine kurze Strophe, die er immer wiederholt.

Grünfink

Der Grünfink wird auch Grünling genannt. An seinem trillernder Gesang ist er leicht zu erkennen. Er frisst am liebsten die Samen der wilden Rosen, die er mit seinem Schnabel aus den Hagebutten herausholt. Bei der Winterfütterung ist er oft regelmäßiger Gast.

Heckenbraunelle

Die Heckenbraunelle lebt recht heimlich in Gebüschen. Wer sie mal zu Gesicht bekommt, könnte sie mit einem Spatz verwechseln: Sie ist ähnlich groß und ebenfalls graubraun gefärbt. Allerdings ist ihre Gestallt zierlicher, mit schlankerem Schnabel und längeren Beinen. Ihr Gesang erinnert an einen quietschenden Kinderwagen.

Kleiber

Der Kleiber bewegt sich geschickt an Baumstämmen entlang. Er kann als einziger Vogel kopfüber am Stamm nach unten laufen. Er verkleinert den Eingang seiner Bruthöhle mit Lehm (Kleber = Kleiber) damit kein anderer Vogel die Höhle nutzen kann.

Kohlmeise

Die Kohlmeise ist sehr anpassungsfähig und hat sich gut an den Menschen gewöhnt. Sie nistet in Höhlen und ist der häufigste Brutvogel in unseren Nistkästen. In Finkens Garten gibt es mehr als 15 Brutpaare.

Mönchsgrasmücke

Die Mönchsgradmücke ist unsere häufigste Grasmücken-Art. Der Name bezieht sich auf die schwarze Kappe der männlichen Tiere. Beim Weibchen ist die Kappe rotbraun. Der typische Gesang beginnt leise schwätzend und geht dann in kräftiges melodiöses Flöten über.
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